Reinhard Furrer (1940-1995)
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| Reinhard Furrer Foto: DLR |
| Land: | Deutschland |
| Geburtsdatum: | 25.11.1940 |
| Geburtsort: | Wörgl / Österreich |
| Anzahl der Raumflüge: | 1 |
| erster Raumflug: | 30.10.1985 (44 J.) |
| letzter Raumflug: | 30.10.1985 (44 J.) |
| Sterbedatum: | 09.09.1995 (54 J.) |
Der gebürtige Österreicher
Reinhard Furrer verbrachte seine Kindheit und Jugend im Allgäu.
Nach dem Abitur studierte er in Kiel und Berlin Physik. Im Sommer 1969 schloss
er sein Studium
ab und promovierte 1972. Sieben Jahre später krönte er seine wissenschaftliche Laufbahn mit der Habilitation in der Experimentalphysik an der FU.
Nach einem einjährigen Forschungsaufenthalt in den USA, bei dem er auch an der Universität von Chicago lehrte, arbeitete er nach seiner Rückkehr am Institut für Raumsimulation der deutschen Forschungs- und Versuchsanstalt für Luft- und Raumfahrt in Köln.
Im Jahre 1983 wurde der Junggeselle unter 700 Bewerbern als Wissenschaftsastronaut für die D1-Mission ausgewählt. Am
30. Oktober 1985 startete er
zusammen mit Ernst Messerschmid an Bord der US-Raumfähre Challenger ins All.
Im europäischen Forschungsmodul Spacelab führte Reinhard Furrer physikalische Experimente durch.
Unter anderem untersuchte er die Auswirkungen der Schwerelosigkeit auf Materialverarbeitung und den menschlichen Körper.
Im Jahre 1987 wurde er Professor für Weltraumwissenschaften an der Freien Universität
Berlin und Geschäftsführer einer Gesellschaft zur Förderung der
Weltraumforschung.
Reinhard Furrer starb im September 1995 bei einem Flugzeugabsturz.
| Missionen: | ||||
| Datum | Flug | Rakete | Begleiter | Begleiter |
| 30.10.1985 | STS-61A | Challenger | Bluford | Buchli |
| Dunbar | Hartsfield | |||
| Messerschmid | Nagel | |||
| Ockels | ||||